Fotoausstellungen zu Libyen

 

Fotoausstellungen zu Libyen vom 15.02.-01.03.20

Die Ausstellung „Leben auf der Flucht“ zeigt die Phänomene der Migration nach Europa und Strukturen, die sich seit 2015 in Libyen gebildet haben. Durch den Krieg in Syrien, der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit in Afghanistan oder in Westafrika verlassen weiterhin viele Menschen ihre Heimat. Der Journalist Mirco Keilberth und unter anderem der Fotograf Taha Jawashi geben mit ihren Bildern und begleitenden Texten Einblick in die Welt derjenigen, die sich auf den Weg in ein neues Leben gemacht haben. Die Ausstellung „Leben auf der Flucht“ lässt auch diejenigen zu Wort kommen, die sich für Migrantinnen und Migranten engagieren und die Zustände in Libyen, Tunesien und Bosnien-Herzegowina kritisieren.

In der Ausstellung „Friday Market in Tripoli“ zeigt der libysche Künstler Ahmed Barudi Straßenfotografien, festgehalten mit einem Handy. Barudi ist Mitbegründer von Dwaya und für die Außendarstellung und Organisation der derzeit wichtigsten Künstlergruppe in Tripolis verantwortlich.

 

Die Vernissage findet am 14.02.20 um 19 Uhr statt. Neben den beiden Fotografen sind Monika Heinold, (Vizeministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein), Franziska Vilmar (Amnesty International Deutschland e.V.) und Stefan Schmidt (Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein) zu Gast.

 

Die Ausstellungen werden im Atelierhaus im Anscharpark, Heiligendammer Str. 15, in Kiel, gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos unter www.boell-sh.de