Interdiziplinäre Projekte (ZAAS)
ZAAS
Seit 1980 besteht, von dem Islamwissenschaftler Heribert Busse angeregt, an der CAU ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen unterschiedlichster fachlicher Zugehörigkeit, die über Asien und Afrika arbeiten. Theologen, Historiker und Philologen, aber auch Juristen, Ökonomen, Geographen, Naturwissenschaftler und Politologen zählen und zählten zu den Mitgliedern des Zentrums für Asiatische und Afrikanische Studien (ZAAS), das seit seiner Gründung das Ziel verfolgt, die Asien- und Afrikakompetenz der Kieler Universität in Forschung und Lehre zu bündeln und zu dokumentieren.
Zu den Aktivitäten des ZAAS zählen u. a. jährliche Ringvorlesungen, die Organisation von interdisziplinären Studienfahrten, die Herausgabe einer gemeinsamen Publikationsreihe (Asien und Afrika, EB-Verlag), und die regelmäßigen Treffen des universitären 'Orientkreises', der ein wichtiges Forum des geistigen Austausches und der fachwissenschaftlichen Diskussion darstellt, sowie die Durchführung des Zertifikatprogramms "Außereuropäische Kulturen".
Studienzertifikat
Ab dem Wintersemester 2011/2012 bietet das ZAAS (Zentrum für Asiatische und Afrikanische Studien) allen interessierten Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Möglichkeit, ein Studienzertifikat Asien-Afrika-Studien zu erwerben. In einem interdisziplinären Rahmen wird Studierenden die Gelegenheit gegeben, über die engen Grenzen der einzelnen Studiengänge hinaus sich in einem breiteren Kontext mit außereuropäischen Kulturen und Gesellschaften zu befassen.
Dabei zielt das Programm neben der Vermittlung von Kenntnissen über außereuropäische Kulturen und ihre Weltsichten, Sozialstrukturen und Geschichte auch auf den Erwerb interkultureller Kompetenzen ab, die die Studierenden im Alltag nutzbar machen können.
Das Zertifikatsprogramm wird unter einem alle zwei Jahre wechselnden Thema stehen und den Studierenden eine breite Auswahl an Kursen anbieten, aus denen sie zum Erwerb des Zertifikats wählen können. Das Kursangebot wird sich dabei aus dem Lehrangebot der im ZAAS vertretenen Fächer und Studiengänge speisen (Alte Geschichte, Außereuropäische Geschichte, Indologie, Islamwissenschaft, Sinologie, Theologie). Grundsätzlich erfordern diese Kurse keine vertieften Vorkenntnisse, so dass die Teilnahme je nach verfügbaren Plätzen allen Studierenden offen steht.
Seinen Abschluss findet ein Zertifikatsdurchgang in einem alle zwei Jahre stattfindenden fächerübergreifenden, mehrtägigen Kolloquium, zu dem auch auswärtige Gäste eingeladen werden.
Das erste Zertifikatsprogramm wird ab dem Wintersemester 2011/12 unter dem Leitthema Kulturkontakte stehen.
Interessierte Studierende können sich für weitere Informationen an den Sprecher des ZAAS (Prof. Dr. Felix Konrad) wenden oder weitere Informationen auf den Internetseiten des ZAAS erhalten.
Masterstudiengang Migration und Diversität
Neben den eigenen grundständigen Bachelor- und Master-Studiengängen Islamwissenschaft, beteiligt sich das Fach auch an dem interdisziplinären Masterstudiengang Migration und Diversität. In Kooperation mit den Fächern Osteuropäische Geschichte, Pädagogik, Slavistik, Sozialpsycholologie, Soziologie und Sprachwissenschaft sollen Chancen und Probleme von Migrationsprozessen und gesellschaftlicher Diversität mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Situation in Deutschland beleuchtet werden. Ziel des Masterstudienganges ist es, den Studierenden die Kompetenzen zur Analyse, Bewertung und aktiven Steuerung der Prozesse und Mechanismen, die mit Migration und Heterogenität der Gesellschaft zusammenhängen, zu vermitteln.
Zur Internetseite des Studiengangs Migration und Diversität


