Veranstaltungen & Aktuelles

Vorkurs Arabisch WS 2018/19 - findet statt!

Die Fachschaft Islamwissenschaft hat sich kurzfristig bereit erklärt einen Vorkurs für Arabisch I anzubieten

Montag 15.10. bis Mittwoch 17.10. jeweils von 10.15 Uhr - 11.45 Uhr in der Leibnizstr. 1, Raum 104b

 

 

Semesterbegrüßung Wintersemester 2018/19

Die Semesterbegrüßung im Wintersemester 2018/19 findet am 18.10.2017 in der LS10 – R.325 um 12 Uhr statt. Die Dozent*innen werden sich und ihre Kurse vorstellen und Fragen beantworten. Auch Gasthörer*innen sind herzlich eingeladen sich über das kommende Semester zu informieren.
Im Anschluss um 13 Uhr wird die Fachschaft im Raum 301 ein Frühstück veranstalten, bei dem sich die Studierenden näher kennenlernen und weitere Fragen stellen können. 

 

Änderungen des Arabischunterrichts ab WS 2018/19

Ab dem Wintersemester 2018/19 gilt die neue Fachprüfungsordnung und es ergeben sich Änderungen für den Arabischunterricht.
 

zum Informationsblatt

Vortrag "Education and Culture of Resistance within the Muslim Brotherhood: a sociological perspective"

Vortrag von Emin Poljarevic, Universität Uppsala
Donnerstag 7.6., 16:15, Leibnizstraße 1 – R.104b

 

Emin Polarevic ist Religionssoziologe und Senior Lecturer am der
Theologie-Fakultät der Universität Uppsala. Sein Forschungsschwerpunkt
sind islamische Bewegungen und jugendlicher Aktivismus in der arabischen
Welt und Europa. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die jüngst
erschienene Monographie/Islamist Grassroots and Youth Activism: A
Sociology of the Muslim Brotherhood and Salafi Movement in Egypt
/(London 2017) und verschiedene Artikel über Salafismus in Ägypten und
Europa.

Vortrag "(Wie) Kann man Fluchtursachen bekämpfen?"

Vortrag von Prof. Dr. Lutz Berger, CAU, Seminar für Orientalistik
Donnerstag, 31.5., 18:15, CAP 2 (Audimax), Hörsaal D
 
Die „Bekämpfung von Fluchtursachen“ ist ein zentrales Thema deutscher

und europäischer Politik geworden. Doch welche Möglichkeiten haben
europäische Staaten, durch eine „Bekämpfung von Fluchtursachen“ die
Einwanderung von Menschen nach Europa zu steuern? Diese Frage soll hier
am Beispiel einer für die Einwanderung nach Europa zentralen Region
näher untersucht werden. 

In einem ersten Schritt müssen dazu zunächst einmal Motive und
Mechanismen der Einwanderung aus dem Maghreb und Westafrika untersucht
werden. Die wenigsten Flüchtlinge, die aus der Region nach Europa
gelangen, sind Kriegsflüchtlinge. Anders als im Falle Syriens sind
Flüchtlinge in afrikanischen Kriegsgebieten meist Binnenflüchtlinge
oder bleiben in den Nachbarländern. Auch fliehen die wenigsten
Menschen, die aus der Region nach Europa kommen, vor absoluter Armut.
Wer sehr arm ist, hat kaum die Möglichkeit, die lange Reise nach Europa
mit Aussicht auf Erfolg anzutreten. Die Einwanderer, die nach Europa
gelangen, verfügen daher meist über im Vergleich zu ihren Landsleuten
gute ökonomische und kulturelle Ressourcen, die sie angesichts der
Unterentwicklung ihrer Heimat nicht ausreichend nutzen können.

Angesichts dessen ist für eine Bekämpfung von Fluchtursachen die
Überwindung der Unterentwicklung der Region zentral. Warum sind der
Maghreb und Westafrika anders als andere Länder (etwa die Türkei oder
Ostasien) nach wie vor von Unterentwicklung und Perspektivlosigkeit der
Jugend geprägt? Der zweite Teil des Vortrags wird die historischen
Ursachen von Unterentwicklung in der Region nachzeichnen und aufzeigen,
wie diese bis heute fortwirken. Unterentwicklung in (Nord)Westafrika
erklärt sich weder durch den Islam noch eine angebliche „afrikanische
Mentalität“ oder die Machenschaften westlicher Kolonialisten und
Großkonzerne. Sie ist das Ergebnis komplexer wirtschaftlicher und
politischer Prozesse, die hier in aller Kürze auf dem aktuellen
Forschungsstand dargestellt werden sollen.

Daraus ergeben sich dann die im dritten Teil des Vortrages
anschließenden Folgerungen, welche die Handlungsspielräume
westeuropäischer Politik deutlich machen werden.

Vortrag "Der Islam gehört nicht zu Deutschland!" und andere ärgerliche Debatten

Vortrag von Prof. Dr. Lutz Berger, Seminar für Orientalistik der CAU Kiel.

 

Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, ist gerade in letzter Zeit immer wieder Gegenstand ebenso erhitzter wie uninformierter Auseinandersetzungen. Der Kieler Islamwissenschaftler Prof. Dr. Lutz Berger untersucht in seinem Vortrag nicht nur die Stichhaltigkeit der von beiden Seiten der Diskussion vorgebrachten Argumente. Er zeigt auch auf, welche Folgen diese und andere ähnliche Debatten (wie die über den Begriff „Islamismus“ und den Zusammenhang von Religion und Gewalt) für die Gesellschaft in der Bundesrepublik haben und was geschehen muss, damit das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland weniger konfliktreich verläuft, als es gegenwärtig oft den Anschein hat.

Wann: Donnerstag, 26.4.2018, 18:15

Wo: Hörsaal A CAP 2 (Audimax)

Filmvorführung "Persepolis" organisiert von der Fachschaft

Liebe Student*innen,

Die Fachschaft Islamwissenschaft der CAU Kiel präsentiert den Film „Persepolis".

Dieser basiert auf dem gleichnamigen Comic von Marjane Satrapi und erzählt die Kinder- und Jugendgeschichte der Autorin, die ihre Erlebnisse und Erfahrungen während und nach der sogenannten „Islamischen Revolution" 1979 im Iran schildert.

Die kleine Marji wächst in einer linksliberalen Familie im Iran auf. Während sie ihre Kindertage mit Räuber- und Gendarmspielen auf den Straßen Teherans verbringt, beteiligen sich ihre Eltern an den Demonstrationen gegen den Schah. Der nach der Revolution 1979 errichtete Gottesstaat bringt allerdings nicht die erhoffte Freiheit. Marjis geliebter Onkel Anusch wird vom Revolutionsgericht als russischer Spion hingerichtet; ein Schwager der Mutter stirbt, weil ihm eine Herzoperation im Ausland verweigert wird; und auch sie selbst muss sich den Regeln der Mullahs beugen, muss Kopftuch tragen, was sie natürlich nicht will. Sie will Jeans. Sie will Nike-Turnschuhe. Sie will Rockmusik.

Persepolis erlangte internationales Ansehen und konnte unter anderem einen Preis bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes einheimsen.

Prof. Dr. phil. Berger vom Institut für Islamwissenschaft wird vorab eine Einführung in die zentralen geschichtlichen und politischen Ereignisse im Bezug auf die „Islamische Revolution" geben.

Für euer leibliches Wohl ist mit Getränken (Bier und Softdrinks) und veganen Leckereien gesorgt.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

Was?: Comicfilm „Persepolis"

Wann?: Mittwoch 18.04/ 19:00 Uhr

Wo?: CAP 3

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=tJzA334RfFE

Arabisch lernen in saharauischen Flüchtlingslagern in Algerien

Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) bietet in Zusammenarbeit mit der saharauischen NGO, Ojos del Sahara – Centro ecológico y sociocultural, die Möglichkeit von Arabischsprachkursen und Studienaufenthalten in den saharauischen Flüchtlingslagern in Südwestalgerien.

Der nächste Reisetermin ist vom 08. September bis zum 07. Oktober 2018.

Der Sprachkurs umfasst 4 Wochen, kann aber in Absprache auch für einen kürzeren Zeitraum gebucht werden. Studienaufenthalte sind für die gleiche Dauer angelegt.

mehr

Neue Richtlinien für Hausarbeiten

Für Hausarbeiten, die im Fach Islamwissenschaft geschrieben werden, gibt es eine neue Arbeitshilfe.